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Der Verein

ÜBER DEN VEREIN

Öffentlicher Saal Hraničář ist eine offene Plattform, die gegenwärtige Kunst und Kultur mit dem Alltagsleben in einer dynamisch entwickelnden Gesellschaft verbindet. Er ist ein Raum für kreative Menschen, die sowohl kommune, als auch gesellschaftliche Änderungen mit künstlerischen Mitteln reflektieren brauchen und fähig sind mit ihrem Enthusiasmus den öffentlichen Raum mit unüblichen und hochwertigen Gedanken zu bereichern.  Wir sehen gegenwärtige Kunst als etwas mehr als Aufbau und Freizeitaktivität – wir halten Kultur und gegenwärtige Kunst vor allem für Mittel der Gesellschaftsentwicklung, Persönlichkeitswachstum und Entdecken neuer Kommunikationsweisen in heutiger Gesellschaft.

Abwechslungsreiches Kulturprogramm besteht aus regelmäßigem Programm, also kann sich der Besucher auf die Regelmäßigkeit der Termine sowie Qualität unserer Auswahl verlassen. Das Ziel ist es auch die öffentliche Aufmerksamkeit nach Ústí nad Labem heranzuziehen und das nicht nur aus unserer Region.

Hraničář hat keine Angst kritische Themen zu öffnen, die in unserer Gesellschaft aktuell sind. Trotzdem deklariert er deutlich seine apolitische Stellung.

Organisation

Direktor

MgA. Aleš Loziak

Verwaltungsrat

MgA. Richard Loskot – Vorsitzer
Ing. arch. Tomáš Petermann – Stellvertretender Vorsitzender
MgA. Aleš Loziak
Karel Karika
MgA. Tomáš Lumpe

Aufsichtsrat

Ondřej Suchý – Vorsitzer
Aleš Bárta
Jindra Moravcová

 

GESCHICHTE DES HAUSES

Das Gebäude von Hraničář wurde im Jahre 1923 direkt im Zentrum von Ústí nad Labem nach dem Entwurf von Robert Beutel gebaut, und zwar als Bundessaal deutscher Sozialdemokratie. Schon in den 30er Jahren gehörte Hraničář zu den bedeutendsten Kinos in Tschechien. Anfangs der 60er Jahren letzten Jahrhunderts wurde der Saal zum Kinobetrieb umgebaut und das Gebäude bekam seinen heutigen Namen. Die „Mosaik“ im Foyer vom Künstler Ladislav Lapáček gilt als „Zeitzeugin”. Das Kino wurde bis zu 2010 in Betrieb, dann wurde es von dem damaligen Besitzer geschlossen. Vier Jahre wurde das Gebäude nicht regelmäßig benutzt.

Im Jahre 2014 entschloss sich eine Gruppe junger Leute von der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität, die sich um die Wiedereröffnung dieses Kulturplatzes bemühten, dass sie sich mit dem Theaterensemble von Činoherní studio verbünden. Dieses lokale und bekannte Theater wurde durch politischen Zwang lokalen Rathauses langsam zerstört. Zusammen bereiteten sie einen Plan für die Belebung des Hraničář Gebäudes vor, das eine neue Szene für das Ensemble von Činoherní studio und ein Platz für weiteres Kulturprogramm werden sollte.

Damals gab es eine große Solidarität von den Bürgern aus Ústí nad Labem und ganz Tschechien. Freiwillige halfen, viele Menschen interessierten sich – für das Činoherní studio und neu auch für Hraničář. Činoherní studio kehrte dann in das alte Gebäude in Střekov zurück und die Geschichte von neuem Hraničář konnte beginnen.