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BLOG – prostor pro mezioborový dialog a kreativitu.

Architekten in Media Lab

Wie einander verstehen in Galerie Hraničář?

Vom 15. März bis zum 15. Juli 2017 verläuft in Hraničář ein Projekt, das die Ausstellung der zeitgenössischen Kunst, das Begleitprogramm und die Plattform MediaLab in sich schließt. Es wurde in Zusammenarbeit des Öffentlichen Saals Hraničář und des Deutschen Museums für Hygiene in Dresden vorbereitet.

Frage Wie einander verstehen? besteht in unaufhörlichem Überlegen, Entwickeln neuer Standpunkte, Suchen nach bestens geeigneten Antworten und Überprüfen bestehender Dilemmata. Uns genügt nicht nur zu konstatieren, sondern auch Fragen zu stellen.

In Bezug auf sich rasch änderndes alltägliches Umfeld, zahlreiche kulturelle Einflüsse und zunehmend größere Rolle neuer Technologien fühlen wir uns verantwortlich zu sein sich mit Änderungen und Problemen in der zwischenmenschlichen Kommunikation zu beschäftigen.

Darum haben wir solche Ausstellung ausgewählt, die sich verwandelt und entwickelt, einzelne Autorenprojekte werden durchlaufend aktualisiert und es entstehen neue, all das im Einklang mit der Schnelligkeit unserer Epoche.

Über Media Lab

Die erste Etage der Galerie, sogenanntes MediaLab, beginnt in Galerie Hraničář als Experiment und Plattform für Teilen von Fertigkeiten, Kenntnissen, Einfällen und zugleich wird sie zum Hinterland für unabhängige Schöpfung und allseitigen Dialog.

Auf solche Art und Weise entsteht ein Raum zur Kumulation und zum Austausch von Informationen, sowie die Möglichkeit gegenseitige Beziehungen zwischen dem Zuschauer, Künstler, Graphiker, Fotografen, Kurator, Soziologen und vielen anderen anzuknüpfen und zu stärken.

Die Errichtung des Labors hat sich das Kollektiv junger Aussiger kreativer Schöpfern angenommen, das sich im Rahmen von Tschechisch-deutschen Kulturfrühling um eine Kooperation von architektonischen Studios MAK! und Studenten der Kunstschulen ausbreitet.

Gemeinsam arbeiten sie innerhalb wenigen Tagen neue Einfälle, Outputs und Innovationen aus, auf welche Art und Weise ausgewählte Orte im öffentlichen Raum in Aussig (Ústí nad Labem) zu kultivieren.

Architekten in Media Lab

In Galerie Hraničář haben sich derzeit Architekten und Designer von mehreren verschiedenen Institutionen niedergelassen. Gemeinsam werden sie an dem Entwurf arbeiten, wie man zwei Orte im Stadtzentrum von Aussig revitalisieren kann.

Die erste Lokalität befindet sich an der Hauptstraße der Stadt, in Masarykova Straße. Es handelt sich um obere Ebene, die zurzeit total leer erscheint, weil sie schlechter zugänglich ist. Aus diesem Grund wird dieses Wohngebiet nach und nach zu einem verschlossenen Ghetto, auch wenn es gerade im Stadtzentrum platziert ist.

Der zweite lösungsbedürftige Ort ist der große Block hinter Hraničář, abgegrenzt durch Straßen Prokopa Diviše, Masarykova, Londýnská und Moskevská. Es wird sich um die Darstellung des Durchgangs durch seinen Hof mit Kontinuität auf die Piazzeta vor Hraničář handeln. Der Blok hinter Hraničář ist für Aussig sehr spezifisch. Sowohl durch seine Größe, als auch darum, weil hierdurch der Bach Klíšský potok in seinem künstlichen Trog fließt.

Die Ergebnisse ihrer Arbeiten werden dann von ihnen beim Sonntagspicknick der Gedanken (Nedělní piknik myšlenek) präsentiert.

Sonntagspicknick der Gedanken

Hiermit lädt Sie die Galerie Hraničář herzlich zum Sonntagspicknick der Gedanken, das am 14. Mai ab 17 Uhr stattfindet. Wir lassen den Blick von mehreren Experten auf die Frage des öffentlichen Raums in der Stadt Aussig werfen. Kommen auch Sie mit uns über das Thema diskutieren, das für das Leben im Aussiger Region von grundlegender Bedeutung ist.

Im Rahmen der Diskussion verläuft auch die Präsentation der Entwürfe zur Revitalisierung der Fußgängerzone Masarykova und des Hofs hinter Hraničář in Anwesenheit von Vizebürgermeister Karel Karika, Gruppe MAK! und Architektin Jitka Žambochová.

Lukáš Pokorný